• Abenteuer
  • 17 Juni, 2020

Gründe, um Nepal in der Nebensaison zu besuchen

Gründe, um Nepal in der Nebensaison zu besuchen

Viele Reisende möchten einen Ort nur in der Hauptsaison besuchen, die normalerweise mit der Zeit des besten und verlässlichsten Wetters übereinstimmt. Und während die meisten erfahrenen Reisenden wenigstens eine Geschichte zu erzählen haben, die eher davon abhält, in der Nebensaison zu reisen (für mich ist das mein Besuch im Salzkammergut in Österreich im Winter – es war so nebelig, ich konnte überhaupt nichts sehen), so haben sie doch auch Erinnerungen an Orte, die sogar noch schöner waren, ohne die Massen an Touristen und mit ein wenig erfrischendem Regen (Indonesien in der Regenzeit war ganz wunderbar!).

In Nepal vermeiden viele Touristen die Winter- und Sommermonate mit dem Monsun (Dezember-Februar und Juni-August). Aber es gibt sogar eine ganze Menge gute Gründe, Nepal genau in dieser Zeit zu besuchen. Und für diejenigen, die ihre langen Ferien in ihren Sommermonaten haben (egal ob in der nördlichen oder südlichen Hemisphäre) ist die nepalische Nebensaison die logische Zeit um das Land zu besuchen. Man muss sich nur den richtigen Ort aussuchen und sich gut auf das Wetter vorbereiten. Hier sind einige Vorschläge für großartige Trips in Nepal während der Nebensaison:

Sommer Trekking

Die Nachteile des Trekkings im Monsun sind eingeschränkte Aussichten, der Regen und der Matsch und die Möglichkeit, sich Blutegel zuzuziehen. Aber es gibt auch viele positive Faktoren, so dass Trekking in der Regenzeit nicht automatisch ausgeschlossen werden sollte. Auch während des Monsuns regnet es selten den ganzen Tag, sondern eher am Nachmittag und gegen Abend. Die meisten Kilometer beim Trekken legt man allerdings vormittags zurück. Sie werden wahrscheinlich ihre Unterkunft für die Nacht schon erreicht haben, wenn der Regen anfängt. Die Landschaft ist auch wunderbar üppig während des Regens mit leuchtend grünen Feldern, sauberer Luft, blühenden Blumen und einem Überangebot von frischen Früchten und Gemüse.

Aber für etwas anderes im Sommer – und ohne das Risiko von Regen und Blutegeln – versuchen Sie Mustang. Der Mustang Distrikt liegt “auf der anderen Seite” des Himalayas, im Regenschatten. Das heißt, dass diese Region keinen Monsunregen erlebt wie der Rest von Nepal. Es ist auch eine sehr hoch gelegene Region, so dass ein Besuch in den anderen Jahreszeiten sehr kalt sein kann. Der Sommer ist die perfekte Zeit, um in Mustang zu wandern, da das Wetter optimal ist.

Mustang, Nepal

A village named Kagbeni in Mustang, Nepal

Das Terai

Die flachen Gegenden an der Grenze zu Indien können unglaublich heiß werden im Sommer, aber sehr angenehm im Winter. Der größte Anziehungsfaktor des Terai für ausländische Touristen sind der Chitwan und Bardia Nationalpark. Der Winter kann eine sehr gute Zeit sein, den Dschungel ohne die Hitze zu entdecken.

Rhinos at Chitwan National Park.

Rhinos at Chitwan National Park.

Wassersport auf dem Trisuli

Obwohl die Pegelstände während des Monsuns und direkt danach dramatisch steigen, so ist der Trisuli River doch immer noch ein großartiger Ort um während des Monsuns Rafting und Kayaking zu gehen. Obwohl auch der Trisuli mehr Wasser führt, so bleibt es doch weiterhin sicher, auf dem Trisuli zu raften oder Kajak zu fahren. Praktischerweise führt der Trisuli entlang der Hauptstraße von Kathmandu nach Pokhara und ein- bis dreitägige Rafting/Kajaking Trips können entlang des Flusses organisiert werden.

Rafting in Trisuli River.

Rafting in Trisuli River.

Winter Trekking

Wenn Sie spektakuläre Bergansichten sehen möchten, ist der Winter die absolut beste Zeit zum Trekken in Nepal. Es regnet so gut wie nie im Winter und die Feuchtigkeit ist am niedrigsten, so dass Sie garantiert spektakuläre Sichten bekommen werden. Ja, es kann in größeren Höhen sehr kalt werden, also kommen sie gut vorbereitet mit der richtigen Kleidung. Aber wenn Sie laufen, wird Ihnen sowieso warm, also wird es nicht immer so kalt sein, wie Sie vielleicht befürchten.

Trekkers on their way to Everest Base Camp

Trekkers on their way to Everest Base Camp

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